
21.11.2011
Am vergangenen Spieltag mussten unsere Männer zum Auswärtsspiel nach Bautzen reisen. Schon vor Anpfiff war reichlich Unruhe vorhanden: erst fehlte der sechste Mann, dann wollte keiner etwas von der Drehung der Spielansätzungen wissen und zu guter Letzt hatten wir keine Bälle mit.
Doch am Abend war all das vergessen, denn die Männer vom OSC Löbau konnten sich einen souveränen 3:0 Auswärtssieg gegen den MSV Bautzen II erspielen. Dabei sah es erst gar nicht danach aus! Der erste Satz ging schleppend los und Bautzen riss das Spiel an sich. Die Löbauer schauten mehr zu, als dass sie selbst den Spielausgang mitbestimmen wollten. Punkt um Punkt zog die Heimmannschaft davon und führte zwischenzeitlich mit 22:15 nachdem schon ein „8-Punkte-Vorsprung“ herausgespielt wurde. Doch entgegen den Erwartungen blieben die Löbauer ruhig und gelassen. Zu diesem Zeitpunkt fühlte sich Bautzen wohl seiner Sache schon ziemlich sicher - doch die Löbauer fanden urplötzlich ins Spiel. Die Annahme saß, die Zuspiele kamen genau auf den Punkt und die Angreifer blieben gnadenlos und eiskalt. So erspielten sich die Gäste Punkt um Punkt! Denn auch der Block stand auf einmal genau da wo er sein sollte. Die Bautzener, sichtlich beeindruckt, wurden nervös und mussten sich am Ende den motivierten und locker aufspielenden Löbauern in Satz 1 mit 28:26 geschlagen geben.
Der zweite Satz begann so, wie der erste endete: Löbau agierte druckvoll im Angriff, entschlossen am Netz und sicher in der Annahme. Da war nix zu holen für die Bautzner, die sich auch im zweiten Satz dem Löbauer Löwenrudel geschlagen geben musste.
Der dritte Satz hätte die Wende bringen können, ABER auch nur, wenn der OSC sich aufs Feld gestellt hätte und nicht mitgespielt hätte. Routiniert, selbstbewusst und sicher, ohne dabei die Konzentration zu verlieren wurde auch der dritte Satz gewonnen, sodass Löbau auch im zweiten Auswärtsspiel ungeschlagen blieb.
Ein großes Lob an die ganze Mannschaft und vor allem an Maxi, der extra aus Berlin zu diesem Spiel angereist war und maßgeblich an diesem Erfolg beigetragen hat.
Endstand: MSV Bautzen II vs. OSC Löbau: 0:3
Spieler Löbau: Henry Ziesche, Ronny Löchel, Michael Busch, Maximilian Bührdel, Robert Menzel und Benjamin Stamer
30.10.2011
In der Endrunde um den Bezirkspokal Ostsachsen traten bei den Männern der TSV Weißenberg/Gröditz, die VF BW Hoyerswerda II, der SV Laußnitz und der OSC Löbau an.
In der ersten Partie zwischen Weißenberg und Hoyerswerda setzten sich die "Underdogs" aus Weißenberg deutlich mit 2:0 durch. Die Mannschaft zog damit in das große Finale gegen den Sieger aus der Partie SV Laußnitz vs. OSC Löbau ein.
Das Halbfinale zwischen unseren Löwen und den Laußnitzern sollte sich deutlich spannender gestalten als die erste Partie. Jedoch plätscherte der erste Satz so vor sich hin. Laußnitz ging schnell in Führung und Löbau hatte nich die Möglichkeit sich entscheidend gegen die Angriffaktionen der Gastmannschaft durch zusetzen. Erschwerend kam die große Laufbereitschaft der Gästemannschaft hinzu, wodurch zahlreiche Bälle in klassischer Hechtmaniere noch über dem Hallenboden gehalten werden konnten. So endete der Satz 1 mit 25:20 für Laußnitz.
Doch angepeitscht durch die Fans, die in Satz 2 eine ganz anders auftretende Löbauer Manschaft sahen, kam Stimmung auf das Feld. Die Löwen kämpften um jeden Ball und merkten das hier was geht. So gelang es immer wieder Nadelstiche zu setzen und direkte Punkte zu erzielen. Dabei wirkte das gesamte Erscheinungsbild der Mannschaft geschlossen - eine Einheit war auf dem Feld, die entschlossen in dem Abwehrverbund arbeitete und die Punkte im Angriff erzielte. Belohnt wurden die Löbauer mit dem Satzerfolg von 25:20.
Also ging es in den Tie-Break. Mehr eine Zitterpartie, als eine glasklare Sache für eine der beiden Teams. Hier schenkte sich keiner eine Blöße. Jeder Ball war hart umkämpft und so dauerte der Satz am Ende ebenfalss 22 Minuten, wie Satz 2. Der Wechsel wurde bei 8:6 für Laußnitz durchgezogen. Danach waren die Löbauer am Drücker und erarbeiteten sich zwei Matchbälle (14:11). Doch die Gäste waren abgezockter und der OSC fand am Netz kein Durchkommen mehr. So endete das zweite Halbfinale mit 18:16 für Laußnitz.
Spieler OSC Löbau: Ronny Löchel, Jens Schreiber, Jens Geib, Enrico Kral, Robert Menzel, Michael Busch, Benjamin Stamer.
Im Finale setzten sich die Laußnitzer dann gegen Weißenberg durch und wurden verdient Bezirkspokalsieger.
08.10.2011
Volleyball Männer
Die Löwen waren heute zu Gast in Niederoderwitz.
Den Beginn des ersten Satzes verschliefen wir. Niederoderwitz konnte mit einfachen Aufschlägen fast schon direkte Punkte erzielen. Nach einer Weile begriffen wir, dass das Spiel schon lief und so langsam rangen wir unserem Gegner Punkt für Punkt ab. Der Block brauchte noch etwas Feinschliff und die Feldabwehr stand ein wenig unsicher im Feld herum. Die Angriffsabsicherung fehlte, da dies Bewegung bedeutet hätte. Hinterfeld und Vorderfeld harmonierten zwar noch nicht so gut miteinander aber sonst sah es schon ganz gut aus. Glücklicherweise konnte Niederoderwitz dies nicht für sich nutzen. Am Ende gingen wir irgendwie siegreich vom Platz.
Im zweiten Satz stand der Block der Löwen besser. Niederoderwitz hatte Mühe den Ball im Feld zu versenken. Schnell machte sich Frustration bei den Gastgebern breit. Unser Mittelblocker Ronny verstand es, mit seinen schnellen und variablen Laufwegen, diese Frustration durch schöne Angriffe zu vergrößern. Allerdings ließ bei uns die Präzision der Annahme zu wünschen übrig, so dass Niederoderwitz weiterhin im Spiel bleiben konnte. Wir lagen zum Satzende hinten, konnten aber von einer Phase fehlender Konzentration des Gegners profitieren und das Ergebnis zu unseren Gunsten drehen.
Im dritten Satz erinnerte das Spiel auf beiden Seiten an ein Kaffeekränzchen. Beide Mannschaften legten ein beeindruckende Unbeweglichkeit an den Tag. Klar gab es im Abschluss auf beiden Seiten schöne Angriffe zu sehen. Doch bewegten sich in dem Moment immer nur zwei: der Angreifer und der zweite Schiedsrichter. Angriffsabsicherung schien ein Fremdwort zu sein. Unser zweiter Mittelblocker Robert setzte in diesem Satz ein paar Hinweise des Trainers um, die es dem gegnerischen Block nicht leicht machten. Letzlich verloren wir jedoch durch eine ungenaue Annahme an Variabilität und somit auch den Satz.
Der dritte Satz lässt sich im wesentlichen auf den vierten übertragen. Zu wenig Bewegung. Hinzu kamen noch Fehler im Block die im Laufe des Satzes ausgemerzt wurden. Langsam tat wieder jeder auf seiner Position, was dort getan werden musste. Und Niederoderwitz wurde durch den wieder erstarkten Block nervös. Viele unnötige Fehler wurden durch den Gegner gemacht. Was uns natürlich freute. Denn so gewannen wir in dieser Saison unser erstes Spiel.
Mit diesem 3:1 können wir sehr zufrieden sein.
17.09.2011
Volleyball Männer
Mit einem Kader von sechs Spielern reiste die Mannschaft um Henry Ziesche nach MIttelherwigsdorf. Im ersten Spiel gegen die Heimmannschaft wirkte die Abwehr der Löwen wenig souverän. Selten kam eine Annahme genau auf den Zusteller. Entsprechend schwerfällig gestaltete sich das Angriffsspiel. Die Gastgeber kamen nie in Bedrängnis. Allerdings reichte unsere mittelmäßige Leistung aus, um beide Sätze und damit das Spiel knapp zu gewinnen.
Das Spiel gegen den TSV Niederoderwitz gingen wir recht locker an. Gegen diese angriffsgewaltige Truppe rechneten wir uns heute wenig Chancen aus. Und so kam es auch, dass wir den ersten Satz abgaben. Unsere Leistung war zwar besser als im ersten Spiel. Das reicht gegen ein eingespieltes Team wie Niederoderwitz nicht aus. Nachdem wir unseren Block ein wenig justiert hatten, kamen wir aber deutlich besser mit unserem Gegner zurecht. Wir blockten und Niederoderwitz wundert sich, dass die Angriffe nicht mehr durchkamen. In dieser Phase lösten wir die Handbremse. Knallharte Angriffe konnten nun endlich aufs Parkett gezimmert werden. So spielen junge Wilde nun einmal. Der Tiebreak musste nun die Entscheidung bringen. Die Löwen träumten sich in den Satz hinein. Schnell führte Niederoderwitz mit 4 Punkten. Doch wir bissen uns förmlich in den Satz hinein. Glichen aus und konnten mit 8:7 in den Seitenwechsel gehen. Der Rest glich den Hinweisen aus aus den Lehrbüchern. Selten konnte Niederoderwitz unseren Block oder die Feldabwehr überwinden.
Am Ende konnten wir als strahlende Sieger vom Platz gehen. Respekt.
21.03.2011
Am vergangenen Wochenende haben sich die Löbauer Männer mit einer Niederlage gegen den MSV Bautzen 04 II und einem 3:1 Sieg gegen die TSG KW Boxberg/Weißwasser vor heimischen Publikum verabschiedet. Bei den letzten Heimspielen der Saison konnte sich die Männer somit weiterhin im oberen Tabellenmittelfeld platzieren und haben weiterhin die Chance, die Saison als Tabellenvierter zu beenden.
Im ersten Match traf der OSC auf die Männer vom MSV Bautzen. Von Beginn an war der Wurm im Spiel der Löbauer drin. Wenig Agilität und mangelnde Konzentration sorgten dafür, dass die Bautzener locker aufspielen konnten. Sie selbst profitierten dabei hauptsächlich von den Fehlern der Löbauer, die auch garnicht ins Spiel fanden. Immerwieder waren es Fehler in der Feldannahme und Unsicherheiten im Abschluss, die einfach nicht passieren dürfen. Dadurch haben die Bautzener verdient diesen Auswärtssieg erspielt.
Im zweiten Spiel des Nachmittags empfingen die Löbauer die TSG KW Boxberg/Weißwasser, den direkten Tabellenkonkurrenten. Entgegen allen Erwartungen sahen die zahlreichen Fans eine ganz andere Löbauer Mannschaft als im ersten Spiel. Die Löbauer präsentierten sich sicherer in der Annahme und spielte druckvoll am Netz ihre Chancen aus. Immerwieder waren es Toni Kögler und Thomas Freitag, die mit platzierten Angriffen direkte Punkte erzielten. Leider werden uns beide Spieler nach der Saison verlassen - An dieser Stelle ein großes Lob und ein dickes Dankeschön für die tollen Volleyballmomente, die ihr uns geliefert habt!!!! Am Ende hieß es 3:1 für die Löbauer, die damit aus 8 Heimspielen 6 Siege einfahren konnten.
Am letzten Spieltag reisen die Löbauer nach Kamenz und hoffen dort endlich mal auf dem Pakett gegen die Kamenzer gewinnen zu können.
Am letzten Spieltag entscheidet sich auch der Kampf um den Titel in der Bezirksliga. Sowohl Görlitz, als auch Räckelwitz haben hier die Möglichkeit sich die "Krone" auf zusetzen.