
01.10.2011
Volleyball Damen
Bei strahlend blauem Himmel machten wir uns auf den Weg nach Hoyerswerda. Dieses Mal fehlten mit Claudia und Caro zwei Außenangreiferinnen. Somit musste heute unsere Libera Lisa einen Außenangreiferposten bekleiden.
Hoyerwerda begann sehr druckvoll. Knallharte Aufschläge machten es den Löwinnen schwer das eigene Spiel aufzubauen. Zu selten kam ein Ball zu Zustellerin Doreen. Die war machtlos und konnte nur Bälle retten. Unseren Angriff bekamen die Gastgeberinnen nur selten zu spüren. Lisa zeigte zwar hin und wieder mit direkten Punkten, wo der Gegner verwundbar war. Insgesamt gelang es uns allen zu selten, diese Stellen zu treffen. Da war es nicht verwunderlich, dass uns Hoyerswerda unsere Dankebälle postwendend um die Ohren schlug. Und dann waren wir noch nicht mal in der Lage, den Gegner mit der Annahme unserer Aufschläge zu beschäftigen. Das Ergebnis spiegelt unsere Machlosigkeit wieder. Nach immerhin 19 Minuten stand es 13:25.
Wenn wir hier noch etwas holen wollten, dann mussten wir uns unsere Krallen ausfahren. Unser Trainer stellte die ganze Truppe um und gab uns noch einmal mit auf den Weg, dass wir nur mit viel Kampf in das Spiel kommen können. Julia und Lisa konnten gleich in der ersten Rotation mit guten Aufschlägen 10 Punkte erwirtscahften. Hoyerwerda schwächelte massiv in der Aufschlagannahme. Das Blatt schien sich gewendet zu haben. Uns gelang nun die Annahme auf Zustellerin Sandra, für die es nun deutlich einfacher war alle Angreiferinnen in Szene zu setzen. Mit dem Block waren wir noch nicht ganz so erfolgreich. Aber die Feldabwehr war nun auf dem Posten und arbeitete verlässlich. Wow, die Löwen holen sich diesen zweiten Satz mit 25:14.
Durch diesen Erfolg gestärkt ging es in den dritten Satz. Und es gab ein Deja vu. Das hatten wir doch alles schon im ertsen Satz. Gleich zu Beginn vielen auch unseren guten Annahmespielerinnen die Bälle vor die Füße. Und nun musste Sandra auch leiden und die Bälle aus allen Ecken der Halle holen, um sie irgendwie zum Netz zu bekommen.Die Aufschläge waren aufgrund des gestiegenen Drucks gleich ins Netz oder ins Aus geschlagen. Wir Löwen wissen halt wie man Gegner aufbaut. Unser Block wurde nun etwas besser. Doch mit Defensivhandlungen kann man kein Spiel gewinnen. So kam es wie es kommen musste. Am Ende stand ein 16:25 auf der Anzeigetafel.
Auch im vierten Satz wiederholte sich alles. Diesmal spielten wir den zweiten Satz noch einmal. Julia, Lisa und Doreen, die nun wieder das Spiel lenkte, gaben uns mit ihren sicheren Aufschlägen ein ordentliches Polster mit. Conny und Heike, die heute die Mittelblockpositionen besetzten kamen immer besser durch und konnten auch im Block überzeugen. Vor allem Heike zeigte zudem wieder ein variables Angriffsspiel. Dazu kam, dass die Feldabwehr rund um Libera Tini wachsam und beweglich agierte und den Angriffen der Hoyerswerdaer den Zahn zog. Mit 25:15 hatten wir uns den Satz verdient, obwohl wir den Gegner am Ende (bei 20:8) ein paar Punkte zu viel gönnten.
Nun musste der Tie-Break entscheiden. Apropos scheiden. Es fing wieder beSCHEIDEN an. Die Aufschlagannahme schlief und folglich kam kein Spiel zu stande. Das besseret sich. Doch nun kam hinzu, dass wir übermotiviert in das Spiel gingen. Darunter litt die Abstimmung und es wurde hektisch auf unserer Seite. Bei 4:8 wurden die Seiten gewechselt. Ganz langsam konnten wir uns durch eine bessere Annahme und einen guten Block wieder an ein 12:13 heran arbeiten. Zwei kleine Abstimmungsfehler mit großer Wirkung ließen die Träume von einem Satzgewinn ohrenbetäubend platzen. Nach 1:49h verloren wir den zweiten Tie-Break der jungen Saison.
Unser Trainer sagte am Ende: Der Sieg wäre greifbarer, wenn ihr die aufgezeigten Schwachstellen des Gegners häufiger bedient hättet. Das war auch gar nicht so schwer, wurde aber im Eifer des Gefechts offensichtlich vergessen. Und dann gab es da noch eine Schwäche in der Feldabwehr, die Hoyerswerda zu häufig ausnutzte. Zu spät wurde dieses Positionsproblem trotz mehrfacher Hinweise eliminiert. Schon diese beiden kleinen Dinge haben uns im Tie-Break 5 - 6 Punkte gekostet. Da muss man nur noch rechnen können. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass trotz der größeren Aufstellungsänderung kein nennenswerter Einbruch der Mannschaftsleistung zu verzeichnen war. Gerade wegen unserer personellen Probleme im Bereich des Außenangriffs war die heute gezeigte Leistung in Ordnung.
24.09.2011
Volleyball Damen
In ungewohnter Umgebungen starteten die Löwinnen in die neue Saison. Im ersten Spiel hieß der Gegner VfB Görlitz. Gegen die Truppe hatten wir im Pokal verloren. Also nahmen wir uns nicht zu viel vor. Die Zielstellung lautete: mindestens einen Satz gewinnen.
Mit Respekt traten wir auf. Ungenaue Annahme und gestreichelte Angriffe. Unsere Zuspielerin Doreen musste sich fast jeden Ball aus einer anderen Ecke holen. So lässt sich das Spielgeschehen zusammenfassen. Und es kam wie erwartet. Görlitz spielte in der zweiten Satzhälfte frei auf und wir konnten kaum noch punkten. Am Ende stand es 17:25.
Dann stellte der Trainer etwas um. Das Spiel lief nun besser. Die Annahme kam immer besser auf die eingewechselte Zustellerin Sandra. Und endlich konnten wir im Angriff punkten. Görlitz hatte nun Mühe sich gegen uns zu behaupten. Nach einer Aufschlagserie von Conny führten wir plötzlich 11:3. Dann haben wir allerdings viele Punkte in misslungenen Aufschlägen liegen lassen. Somit schmolz die Führung zwischenzeitlich auf 3 Punkte zusammen.Doch es reichte zu einem 25:21 Sieg. Jetzt wurde es der letzten Löwin klar: Hier geht noch etwas.
Motiviert starteten wir in den zweiten Satz. Unglaublich was jetzt passierte. Kaum einer versemmelte den Aufschlag. Alle zeigten auf ihren Positionen eine gute Leistung. Heike arbeitete vorn am Netz mit hoher Variabilität und Caro und Julia hielten einfach im Angriff drauf. Als uns Yvonne mit ihren Aufschlägen zum 14:2 führte beflügelte das alle noch einmal. Die Annahmeriegel um Libera Lisa gaben sich kaum eine Blöße. Klingt wie ein Herbstmärchen. Mit 25:12 schickten wir die Gäste vom Platz.
Nun trennte uns noch ein Satz vom Sieg. Mit der Energie aus dem dritten Satz starteten wir in den möglicherweise letzten Satz. Und es lief weiter. Annahme und Feldabwehr standen, der Block arbeitete gut und letztendlich klappte es auch im Angriff. Eine runde Sache also. Mit 25:15 ging dann auch der Satz zu Ende. Der Sieg war nach 97 Minuten unser.
Dann mussten wir noch gegen Kaupa ran. Der erste Satz zeigte, dass es schwer werden würde. Kaupa war sehr beweglich in der Abwehr und erkämpfte jeden Ball. Leider gingen wir mit dem falschen Konzept in das Spiel. Der Versuch direkte Punkte durch gesetzte Bälle zu erzielen, entspricht einfach nicht unserer Mentalität. Auch bekamen wir Kaupa im Block nicht so richtig in den Griff. Es war ein ganz enges Spiel. Keiner von uns konnte sich klar in Führung bringen. Am Ende waren wir mit 28:30 unterlegen.
Im zweiten Satz sah es nicht anders aus. Allerdings war bei uns irgendwie die Luft raus. Unser Trainer musste uns richtig zusammenstauchen damit wir wieder in Bewegung kamen. Annahme und Block arbeiteten auf unserer Seite etwas besser aber die Feldabwehr wirkte weiter müde. Folglich verloren wir auch diesen Satz. Mit 22:25 war das Ergebnis zum Glück nicht so deutlich.
Um ein neues Spielkonzept und einen Anschiss reicher ging es in den dritten Satz. Druckvoll gingen die Löwinnen am Netz zur Sache. In Angriff und Block legten wir deutlich zu. Caro leitete das Schützenfest ein. Unverkrampft folgten die anderen ihrem Beispiel. Kaupa hatte nun Mühe die Bälle zu verteidigen. Und ganz wichtig war, dass wir nun konsequent nachsetzten. Die Anzahl der Dankebälle, die wir dem Gegner zuspielen mussten, sank deutlich. Und endlich mal ein klares Satzergebnis: 25:18 für uns. Jubel.
Und weiter ging es. Unsere Feldabwehr wackelte in diesem vierten Satz leider etwas zu häufig. Doch die Angreifer und Blocker gingen agressiv zu Werke und verhinderten, dass Kaupa in Führung gehen konnte. Ab dem 14:14 konnten wir uns leise etwas davon stehlen. Doch die langen Spielzüge dieses Spiels hatten wahrscheinlich Konzentrationsschwächen bewirkt. Die Annahme wackelte weiter. So wandelten wir unsere 4 Punkteführung in einen 28:26-Sieg.
Der Tie-Break begann schwach. Die Bälle kamen einfach nicht sauber nach vorn. Und schwupps stand es 6:8 gegen uns. Zwischenzeitlich funktionierte unser Spiel wieder ganz gut, so dass wir ausgleichen konnten. Doch in der Schlußphase wurde uns die Annahme wieder zum Verhängnis. Denkbar knapp verloren wir wieder einen langen Satz 15:17 und nach 133 Minuten leider auch das Spiel.
Für diese neu leicht veränderte Mannschaft waren die beiden Spiele ein bemerkenswerter Auftakt. In der letzten Saison haben wir solche Spiele klar verloren. Schön zu sehen, dass sich der Kampfgeist und die Leistung so positiv entwickelt haben.
17.09.2011
Volleyball Damen
Wenn Angreifer fehlen, kann das Löwenrudel den Gegner nicht in die Flucht schlagen. Im Vorfeld stand deshalb fest, dass die heutigen zwei Spiele lediglich zur Festigung des Mannschaftsgefüges dienen werden.
Gegen Rothenburg ging es primär darum, den Mittelblock stark aufzustellen. Das gelang im ersten Satz ganz gut. Auch wenn die Löwinnen nur mit der Hälfte der Stammspielerinnen aufliefen, wusste jede Spielerin auf dem Feld, was zu tun war und wo sie zu stehen hatte. Auch die Junglöwinnen Elisa, Elisa und Ariane kamen zum Einsatz. So konnte gegen Rothenburg gemeinsam ein Arbeitssieg eingefahren werden.
Gegen Görlitz zeigten sich die Schwächen im Angriff. Schnelle Kombinationen und flache Zuspiele können die Löwinnen derzeit nich nicht bieten. Die klassischen Varianten mussten sich somit immer gegen einen großen Doppelblock beweisen. Das ist natürlich nicht einfach. Wenn dann noch nur ein ausgebildeter Mittelblocker anwesend ist, wird es auch mit schnellen Angriffen und gut organisierter Blockarbeit schwer. Doch Jammern hilft nicht. Erwartungsgemäß gewann Görlitz das Spiel.
Für die Löwinnen war es dennoch ein erfolgreicher Tag. Zeigte er doch, das das Mannschaftsgefüge stimmt. Wenn das Vorderfeld nun noch gestärkt werden kann, sind die Damen des OSC wieder eine ernst zu nehmende Größe in der Bezirksliga. Schauen wir mal.
19.12.2010
Volleyball Damen
Gegen Spitzenreiter Bautzen musste ein Sieg her, um noch irgendwie in den Kampf um Platz 1 eingreifen zu können. In dieser Saison lief es ja bekanntlich noch nicht so rund. Also versuchte unser Trainer mit aufmunternden Worten die Motivation zu steigern und uns optimal auf das Spiel einzustimmen.
Wir wussten, dass wir die Bautzner Mittelangreiferinnen in Griff bekommen mussten, um im Spiel zu bleiben. Dennoch kam das Spiel gegen Bautzen nur langsam in Fahrt. Nachdem unsere Mittelblockerin Yvonne einige Angriffe vereiteln konnte, begannen Bimmi und 'drea mit kraftvollen Angriffen direkt zu punkten. Gegen die platzierten Angriffe waren die Bautzner machtlos. Nun führten wir 14:7. Bautzen lies nicht locker und kam vor allem über II immer wieder mit den Angriffen durch. Nach dem der Ausgleich beim 22:22 nicht verhindert werden konnte, gelang uns am Ende ein knapper 25:23 Erfolg.
Der zweite Satz war dann eigentlich ganz schnell vorbei. Bautzen hatte Probleme unsere Aufschläge anzunehmen. Demzufolge kamen nicht viele Angriffe. Wir blieben konzentriert und konnten mit den meisten Angriffen direkt punkten. Das Satzergebnis 25:14 sagt da eigentlich alles aus.
Nach der Pause versuchten wir es Bautzen gleich zu tun und verweigerten die Aufschlagannahme. Erst beim 6:16 wachten wir dann auf. Bis dahin konnte uns Bautzen nach Belieben auseinander nehmen. Unsere Gegenwehr wurde meist im Keim erstickt. Nach ein paar deutlich Worten ging ein Ruck durch die Mannschaft. Die Annahme wurde wieder präziser und ein ums andere Mal konnte der Block wieder zufassen. Leider blieb unsere Aufholjagd ohne Erfolg. Das 21:25 kann sich zwar sehen lassen, war aber eine verdiente Ohrfeige.
Wenn man einen Gegner aufbaut, muss man damit rechnen, dass er erstarkt. Bautzen spielte nun frischer und konnte ein ums andere Mal auch über IV punkten. Es wurde ein offener Schlagabtausch. Leider hatte unsere Zustellerin Doreen eine kleine schwache Phase nachdem wir sie im dritten Satz übers Feld scheuchten. Somit kamen die Pässe auf IV nicht mehr weit genug nach außen. Leichtes Spiel für den gegnerischen Block. Es wurde jedoch besser. Wir entdeckten die Lobbs für uns und wurden belohnt. Wir konnten damit die Gastgeberinnen empfindlich treffen. Aber die gegnerischen Angriffe konnten wir leider nicht ausschalten. Zumal wir auch teilweise nicht wie vereinbart in der Feldabwehr standen. Der Satzverlust mit 22:25 wurde vor allem in den letzten Momenten durch einige Unkonzentriertheiten verursacht.
Der Tie-Break musste es entscheiden. Ausgeglichen ging es weiter. Die Blockarbeit war auf beiden Seiten eine eher brotlose Kunst. Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. Nachdem wir die Mittelangriffe schon am Netz abfangen konnten, setzte 'drea wieder mit Übersicht ihre Angriffe ins Schwarze. Auch Conny traf wieder das Zielkreuz. Mit einem cleveren Wechsel zwischen Angriff und Lobb zogen wir mit 15:11 davon.
Mädels, wir können stolz sein. Fast so gut gespielt wie früher.
04.04.2009
Beide Mannschaften präsentierten sich von Anbeginn konzentriert und angriffsstark, wobei sich Löbau mit dem zunächst etwas druckvolleren Spiel leicht absetzen konnte. Gegen Satzende schlichen sich einige Annahmefehler ein, die den Satzgewinn noch in Gefahr brachten. Die Löbauerinnen gewannen schließlich nach 27 Minuten doch noch mit 26:24.
Ebenso lang dauerte der Kampf im zweiten Durchgang. Löbau verschlief zunächst den Satzbeginn vollkommen. Wenig Bewegung und mangelnde Kommunikation führten zu einem Rückstand von 03:10. Trainer Jens Schreiber hatte in der Auszeit scheinbar die richtigen Worte gefunden, denn die OSC-Damen fanden endlich wieder zu ihrem Spiel. Zustellerin Kirstin Döring bekam nun auch vernünftige Annahmen und konnte ihre Angreiferinnen wieder gut in Szene setzen. Mit kurzem Zwischenspurt konnte der Rückstand auf zwei Punkte verkürzt werden. In Folge entwickelte sich ein spannendes Spiel mit langen Ballwechseln und viel Bewegung auf beiden Seiten. Am Ende konnte Löbau in den letzten Minuten den Satz tatsächlich noch drehen und mit 25:22 gewinnen.
Ein erneut schwacher Start ließ die Gäste im dritten Abschnitt wieder ins Hintertreffen geraten. Erst gegen Mitte des Satzes konnte Löbau dem sportlichen Kontrahenten wieder Paroli zu bieten. Doch leider war es bereits zu spät und Crostau gewann den dritten Satz nach 22 Minuten mit 25:19.
Ähnlich verlief zunächst der vierte Satz, und nach nur drei Rotationen stand es 9:2 für Crostau. Doch diesmal ging sofort ein Ruck durch das OSC-Team. Die Spielerinnen bewegten sich nun deutlich schneller zum Ball, arbeiteten sicherer in der Feldabwehr. Crostau war nun dank einer guten und variablen Angriffsleistung der Gäste nur noch selten in der Lage, druckvoll zu kontern. So stand es bereits zwei Rotationen später 12:11 für Löbau und die OSC-Spielerinnen konnten nach 22 Minuten den Satz mit 25:19 und somit das Spiel gewinnen. (cr)
Trainer Jens Schreiber: "Ein ausgeglichenes Spiel mit sehr langen Spielzügen liegt nun hinter uns. Viele dieser Spielzüge entschied der OSC für sich. Vor allem der vierte Satz konnte durch den hohen Einsatz aller Spielerinnen überzeugen. Ich bin mit der Leistung der Damen zufrieden, auch wenn sich zeitweilig Schwächen offenbarten. Diese sind mit Sicherheit auf die hohe Intensität des Spiels zurückzuführen."